Selbstzerstörung a la Mission Impossible - der Einweg-Audioguide
Zu Beginn jeder Mission Impossible-Folge erhält Tom Cruise ein Gerät mit einer Sprachnachricht. Das Gerät zerstört sich nach dem Abspielen der Nachricht selbst und wird damit unbrauchbar. Ein ähnliches Phänomen erlebt man seit kurzem in manchen Museen bei Audioguides. Als Besucher kauft man zB.: um 5,- Euro einen QR-Code für einen Smartphone-Audioguide und am nächsten Tag (oder nächste Woche…) funktionieren Code und Audioguide nicht mehr. Wie ärgerlich!
Wir erhalten Anfragen, ob das bei Hearonymus auch so sei? Natürlich nicht! Als Besucher sollte man selbstverständlich davon ausgehen dürfen, dass ein gekaufter(!) Audioguide auch nach Jahren noch problemlos funktioniert. Selbst wenn man sein altes durch ein ein neues Smartphone ersetzt, muss der Audioguide weiterhin funktionieren. Man hat dafür bezahlt.
Widersprüchlich sind die Einweg-Audioguides auch im Hinblick auf die Anstrengungen “Öffnung der Museen für alle”. Seit Jahren überlegen Museen, wie man neue Zielgruppen (Junge, Einheimische, Bildungsferne Schichten,…) in die Häuser bringen könnte. Nun, ein Audioguide, den mir ein Freund zeigt oder vorspielt, ist doch gute Werbung und kann das Interesse für einen Museumsbesuch wecken. Je mehr Menschen ich mit meinem Guide erreiche, desto besser, weil es Werbung für einen Besuch ist. Einweg-Audioguides sind auf jeden Fall das genaue Gegenteil von Offenheit, Kundenorientierung und Werbung für neue Besucher.
Unsere Guides, egal ob gratis oder nicht, funktionieren auch später noch. Hearonymus – your forever audio guide. Die Besucher schätzen es.